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Kirche

Pfarreigeschichte

Die Uttenreuther Bevölkerung war bis zum 2. Weltkrieg überwiegend evangelisch, von den 783 Einwohnern waren nur 149 katholisch. Dies änderte sich schlagartig mit dem Zuzug der Heimatvertriebenen aus Schlesien und Sudetenland. Der Anteil an Katholiken erhöhte sich nach dem zweiten Weltkrieg auf 30 %. Zunächst gehörten diese zur Pfarrei Dormitz und wurden auch auf dem Dormitzer Friedhof beerdigt. Ab 1946 kam der Dormitzer Pfarrer jeden zweiten Sonntag nach Uttenreuth, um im Saal des Gasthauses Förther Gottesdienst zu halten, aber schon bald bot die evangelische Gemeinde ihre Matthäuskirche für die katholische Messfeier zur Benützung an. Ab 1950 übernahm Kaplan Rudorfer die kirchliche Betreuung der katholischen Bürger. Nur zu besonderen kirchlichen Anlässen wie Firmung und Erstkommunion ging man noch nach Dormitz.

Da auch in Kalchreuth nach dem Krieg die Zahl der Katholiken anstieg und der sonntägliche Weg nach Uttenreuth unzumutbar war, fand sich hier ebenfalls eine ökumenische Lösung: Kaplan Rudorfer schloß mit der evangelischen Gemeinde einen Mietvertrag bezüglich der Nutzung der Andreaskirche ab, der bis heute immer wieder verlängert wird und ein beispielhaftes Zusammenleben von evangelischen und katholischen Christen ermöglicht.

Als Seelsorgestelle blieb St. Kunigunde bis zum Tod Pfarrer Rudorfers 1986 der Pfarrei Dormitz zugeordnet. Nach der Amtseinführung von Kaplan Josef Dobeneck als Seelsorger, bis zur Erhebung der Kirchenstiftung St. Kunigunde zur eigenständigen Pfarrei, wurde diese von St. Theresia in Erlangen verwaltet.

Seit dem 4.Juni 2006 gehört unsere Pfarrei St. Kunigunde zum Seelsorgebereich "Pfarreienverbund Erlangen Nord-Ost".