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Die Uttenreuther Rohlf-Orgel

Nach der Fertigstellung der Kirche war in St. Kunigunde eine elektronische Orgel mit 2 Manualen, Pedal und 27 Registern im Einsatz. Mit der Zeit wurden die Reparaturen für das Gerät immer häufiger und deren Erfolg immer unsicherer, so daß in der Pfarrei der Entschluß zur Anschaffung einer neuen Orgel gefasst wurde. Die Kirchengemeinde folgte dabei nicht den modischen Strömungen, sondern holte sich kompetente Beratung ein. Herr Reinhold Morath, der amtl. Orgelsachverständige der ev. Landeskirche, entwarf in Zusammenarbeit mit Herrn Domorganist Markus Willinger die Disposition für die neue Orgel, und die Gestaltung des Orgelgehäuses wurde unter der Obhut von Herrn Architekt Herbert van Beeks mit dem Erzbischöflichen Bauamt in Bamberg abgestimmt. Das fruchtbare Ergebnis dieser ökumenischen Zusammenarbeit ist die, einem romantischen Profil verpflichtete, Uttenreuther Rohlf-Orgel mit 19 Registern (1098 Pfeifen) auf 2 Manualen und Pedal. Für den Bau der neuen Uttenreuther Orgel, in allen Einzelteilen in der Seitzentaler Rohlf-Werkstatt hergestellt, wurden insgesamt etwa 5.900 Arbeitsstunden geleistet. Das bedeutete mehr als ein halbes Jahr Arbeit und Existenz für die sieben Orgelbauer Manfred Zeller, Hans-Peter Eckert, Mathias Jung, Friedemann Seitz, Tudor Roberts, Tobias Merkle, Johannes Rohlf und ihre Familien.
Weitere Einzelheiten zur Uttenreuther Rohlf-Orgel finden sich in der Festschrift zur Einweihung der Orgel (erhältlich im Pfarrbüro, dort ist auch eine CD mit Aufnahmen von Konzerten auf der Orgel erhältlich) und auf der Orgelseite des Orgelbauers Rohlf. .